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Wie erstellt und nutzt man den Masterreport?

Der Masterreport ist ein umfassender Payroll-Export auf Mitarbeiterebene für einen bestimmten Abrechnungsmonat.

Er bietet eine detaillierte Übersicht über abrechnungsrelevante Mitarbeiterdaten, Brutto-/Netto-Werte, Abzüge, Arbeitgeberkosten sowie mögliche Korrekturen.

 

Der Masterreport unterstützt insbesondere bei der:

- Nachvollziehbarkeit der Abrechnung

- Kontrolle von Brutto, Netto und Abzügen

- Analyse der Arbeitgeberkosten

- Überprüfung und zum Abgleich mit dem Buchungsbeleg oder der Zahlungsübersicht

- Fehlersuche- und -erkennung, z. B. bei falsch geschlüsselter Insolvenzgeldumlage

- Prüfung von Korrekturen und Rückrechnungen

- Übersicht der Arbeitnehmerdaten (Brutto, Netto, Steuern, Sozialversicherung)

 

Erfahren Sie hier, wie Sie den Master-Report erstellen, wie dieser aufgebaut ist und welche Daten enthalten sind.

  1. Navigieren Sie sich über das Headline-Menü zum Menüpunkt Payroll.

    Über diese Ansicht können Sie alle lohnabrechnungsrelevanten Daten einsehen.

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  2. Um den Masterreport zu erstellen, klicken Sie rechts oben, neben der Monatsauswahl, auf das Drei-Punkte-Menü.

    Es öffnet sich ein Fenster und Sie können u.a. "Masterreport im Excel-Format erstellen" auswählen.

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  3. Das Fenster schließt sich. Sie bekommen einen Hinweis, dass das Dokument im Hintergrund erstellt wird und nach Fertigstellung unter Dokumente abgelegt wird.

    Navigieren Sie sich über das Headline-Menü zum Menüpunkt Dokumente.

    Der Masterreport ist erstellt. Klicken Sie auf den Namen des Eintrages.

    Der Masterreport wird heruntergeladen und Sie können die Excel öffnen.

     

  4. Der Masterreport ist wie folgt aufgebaut:

    Der Kopfbereich enthält die Mandanten- und Firmeninformationen, wie z.B.:

    - die Mandantennummer

    - den Firmennamen

    - den Abrechnungsmonat

    - den Korrekturmonat (optional, nur wenn eine Korrektur stattgefunden hat)

    In der Regel enthält der Report eine Zeile pro Mitarbeiter und Abrechnungsmonat.

    Mehrere Zeilen pro Mitarbeiter können entstehen, wenn es Korrekturen bzw. Nachberechnungen gibt.

     

  5. Folgende Daten sind im Masterreport enthalten:

    Stammdaten der Mitarbeiter

    Unter anderem: Personalnummer, Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Eintritt und Austritt, Adresse und Bankverbindung.

    Beschäftigungsdaten

    Zum Beispiel: Vollzeit oder Teilzeit, Wochenarbeitszeit, Beschäftigungsart, Tätigkeitsschlüssel, Personengruppe, Betriebsnummer und Beschäftigungsbetrieb.

    Steuer- und Sozialversicherungsdaten

    Zum Beispiel: Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Konfession, Krankenkasse, KV-, PV-, RV- und AV-Brutto.

    Vergütung und Lohnarten

    Der Report enthält unter anderem: Gesamtbrutto. Steuerbrutto. vereinbartes Bruttogehalt. Gehalt. Ausbildungsvergütung. Aushilfsgehalt und VWL-Arbeitgeberanteil.

    Arbeitnehmerabzüge

    Zum Beispiel: Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, Krankenversicherung-, Rentenversicherung-, Arbeitslosenversicherung- und Pflegeversicherung-Arbeitnehmeranteil.

    Netto und Auszahlung

    Enthalten sind unter anderem: Netto, Gesamt-Be- und -Abzüge und Auszahlbetrag.

    Arbeitgeberkosten

    Zum Beispiel: Arbeitgebergesamtkosten, Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, Umlage U1/U2 und Insolvenzgeldumlage.

    Zusatzinformationen

    Je nach Abrechnung zusätzlich: pauschale Lohnsteuer, Anwesenheitsstunden, Kostenstellen und Kostenträger.

     

  6. Korrekturen und Rückrechnungen sind im Masterreport direkt ersichtlich. Über den Korrekturmonat kann nachvollzogen werden, für welchen ursprünglichen Monat eine Rückrechnung durchgeführt wurde. Beispiel: Ein Mitarbeiter kann neben der regulären Abrechnung zusätzlich eine Korrektur des Vormonats erhalten.

    Der Masterreport eignet sich besonders zur Prüfung komplexer Abrechnungsfälle, wie zum Beispiel:

    - bei Studenten, Auszubildenden, Minijobbern,

    - Pfändungen, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen oder

    - private Krankenversicherung mit Zuschuss.

    Auch unplausible Werte lassen sich schnell erkennen, beispielsweise fehlerhafte Umlagen oder unpassende Personengruppenschlüssel.

     

  7. Der Masterreport liefert Arbeitgebern verschiedene Informationen und eine detaillierte Übersicht über:

    - Arbeitgeberkosten pro Mitarbeiter

    - Kostenstellen- und Kostenträgerdaten

    - hinterlegte Personaldaten

    - Steuer- und Sozialversicherungsdaten

    - Brutto-/Netto-Werte

    - Auszahlbeträge

    - Korrekturen und

    - Rückrechnungen

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