2026-01-30
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Elternmerkmale > Nacharbeiten für Kinderverwaltung
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Die Elterneigenschaft sowie die Anzahl der berücksichtigungsfähigen Kinder sind nicht mehr manuell bearbeitbar. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über DaBPV-Rückmeldungen und die Kinderverwaltung in der Akte.
Enthält eine Rückmeldung mehr Kinder als in der Akte gepflegt sind, kann ein Kind nachgepflegt werden -> Keine Erhöhung der berücksichtigungsfähigen Kinder, sofern ein Abgleich mit der Rückmeldung möglich ist.
Wird ein Kind hinzugefügt, das nicht mit der Rückmeldung abgeglichen werden kann und unter 25 Jahre ist -> Automatische Erhöhung der berücksichtigungsfähigen Kinder mit Bestätigungsdialog.
Beim Anlegen oder Speichern eines Kindes erscheint ein Hinweis, wenn sich die Anzahl der berücksichtigungsfähigen Kinder erhöht und/oder eine Rückrechnung notwendig wird. Die Speicherung kann bestätigt oder abgebrochen werden.
Das Feld „Berücksichtigungsfähige Kinder“ bleibt gesperrt und ist nicht manuell änderbar, um spätere Inkonsistenzen bei Aktivierung des Abos zu vermeiden. Die Anzahl kann nur durch die Kinderverwaltung erhöht werden.
Nach der Anlage können bei den Kinderdaten nur noch Vor- und Nachname bearbeitet werden. Änderungen am Geburtsdatum oder der Art des Kindes sowie das Löschen von Kindern erfolgen über den Support.
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Auswertungen > Prüfung der Versicherungspflichtgrenze
Mit dem aktuellen Release wird eine neue Auswertung zur Verfügung gestellt, die bei der Beurteilung der Versicherungspflicht für das kommende Jahr unterstützt.
Die Liste zeigt je Mitarbeiter das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt und berücksichtigt alle Mitarbeitenden, die im Dezember sowie im Januar des Folgejahres aktiv sind.
Die Auswertung wird automatisch mit der Dezember-Abrechnung erstellt und steht im Auswertungspaket als Excel- und PDF-Datei zur Verfügung.
Eine rückwirkende Bereitstellung ist geplant. Da der Dezember 2025 bereits abgerechnet ist, wird die Auswertung für alle Firmen nachträglich ergänzt.
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Abrechnung von Betriebsveranstaltungen über eine Dummy-Personalnummer
Es besteht nun die Möglichkeit, Betriebsveranstaltungen über eine Dummy-Personalnummer abzurechnen.
Die pauschale Steuer wird korrekt berechnet und über die Lohnsteueranmeldung abgeführt, ohne dass dabei Sozialversicherungs- oder weitere Steuermeldungen erzeugt werden, damit die steuerliche Abrechnung gesetzeskonform erfolgt, ohne fehlerhafte oder unnötige Meldungen auszulösen.
Für eine reibungslose Abrechnung empfehlen wir, den Dummy-Mitarbeiter eindeutig zu benennen und alle erforderlichen Pflichtfelder zu befüllen.
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Internationale Kunden > Zahlungsdateien zusätzlich in CSV Format
Zur Unterstützung der internationalen Kunden werden alle bestehenden SEPA-Zahlungsdateien nun zusätzlich auch als CSV-Dateien bereitgestellt.
Dies ermöglicht den Export von Zahlungsinformationen in einem Format, das von internationalen Banken und Systemen besser verarbeitet werden kann.
Die Datei ist zusätzlich zur Datei im XML Format auch in der Abrechnungsdaten-ZIP-Datei enthalten.
2026-01-16
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Mitarbeiterliste > Anzeige der Basisvergütung
- In der Mitarbeiterübersicht sowie in der Pre-Payroll wurde die Spalte „Gesamtbrutto“ in „Basisvergütung“ umbenannt. Angezeigt wird nun ausschließlich die vertraglich vereinbarte Vergütung aus der Mitarbeiterakte – ohne zusätzliche Bezüge aus der Pre-Payroll.
Bei Gehaltsempfängern wird das beim Mitarbeiter hinterlegte Monatsgehalt angezeigt.
Bei Stundenlöhnern wird der monatliche Betrag auf Basis der vereinbarten Monatsstunden und des Stundenlohns berechnet.
Damit ist die Vergütungsanzeige konsistenter und besser nachvollziehbar.
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Elternmerkmale > Nacharbeiten in der Kinderverwaltung
Mit diesem Release wurde die Kinderverwaltung im Kontext der Elternmerkmale fachlich und visuell überarbeitet sowie der Umgang mit DaBPV-Hinweis- und Fehlercodes verbessert.
- Wenn laut Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mehr Kinder gemeldet sind als in der Kinderverwaltung vorhanden sind, wird ein Hinweis angezeigt, der die theoretischen Geburtsmonate der fehlenden Kinder ausweist. Der Hinweis erscheint in der Kinderübersicht, beim Bearbeiten sowie beim Hinzufügen eines Kindes.
- In der Kinderübersicht wurde in diesem Zusammenhang die neue Spalte „Abgleich BZSt-Kind“ ergänzt. Ein farblicher Indikator (grün oder orange) zeigt an, ob ein Kind einem BZSt- gemeldeten Kind entspricht oder zusätzlich erfasst wurde.
Eingehende PUEG-Antworten oder Kündigungsmitteilungen mit Hinweis- oder Fehlercode werden im Meldungseingang als fehlerhaft gekennzeichnet. Der DaBPV-Abo-Status des Mitarbeiters wird auf Ausstehend gesetzt. Solange dieser Status besteht, werden keine weiteren DaBPV-Meldungen erzeugt, bis der Status manuell korrigiert wurde.
Hinweis: Aktuell wird jedes Mal, wenn ein Kind hinzugefügt wird (egal ob das in der Hinweisbox mit den Daten auftaucht oder nicht), die Anzahl der berücksichtigungsfähigen Kinder hochgezählt. Was aber so nicht sein soll - dies ist gerade noch in der Umsetzung.
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Buchungsbeleg > Hinweis wenn Kontrollsumme ungleich 0
- Ab sofort wird ein Hinweis angezeigt, wenn die Kontrollsumme eines Buchungsbelegs ungleich Null ist. In diesem Fall wird die Freigabe der Payroll blockiert, um fehlerhafte Buchungen zu vermeiden.
- Der betroffene Buchungsbeleg wird dennoch erzeugt und unter Dokumente abgelegt. Der Hinweis enthält einen direkten Verweis auf das Dokument bzw. die Dokumentenliste, sodass Abweichungen gezielt geprüft und korrigiert werden können.
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Importe > Excel-Import von E-Mail-Adressen für bestehende Mitarbeiter
Über Importe können E-Mail-Adressen nun per Excel-Import zu bestehenden Mitarbeitern ergänzt werden. Der Import erfolgt anhand der Personalnummer und unterstützt optional das direkte Einladen von Mitarbeitern.
Mitarbeiter ohne E-Mail-Adresse werden aktualisiert, nicht gefundene oder fehlerhafte Datensätze übersprungen und im Fehlerprotokoll ausgewiesen.
Nach Abschluss des Imports wird im Protokoll eine Zusammenfassung mit erfolgreichen und übersprungenen Einträgen angezeigt. Bei falschem Dateiformat oder fehlenden Spalten wird der Import abgebrochen. Eine Excel-Vorlage steht zum Download bereit.
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Workbench > Filter - Kennzeichnung inaktiver und abwesender Lohnsachbearbeiter
In den Filtern „Lohnsachbearbeiter“ und „Vertretung“ werden inaktive und abwesende Lohnsachbearbeiter (PRS) nun direkt in der Auswahlliste durch ein Warnsymbol gekennzeichnet. Das Symbol wird vor dem Namen angezeigt.
Die Filterfunktionalität bleibt unverändert: Inaktive oder abwesende Benutzer können weiterhin ausgewählt, angewendet und zurückgesetzt werden. Die visuelle Kennzeichnung verbessert die Übersicht und hilft, Auswahlfehler zu vermeiden.
2026-01-06
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Jahreswechsel > Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und Rechengrößen
Mit diesem Release wurden alle notwendigen restlichen Anpassungen für den Jahreswechsel 2025/2026 umgesetzt, um einen reibungslosen und gesetzeskonformen Übergang ins neue Jahr sicherzustellen.
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Buchungsbeleg > Berücksichtigung AAG nach U2
Die Berücksichtigung von AAG-Erstattungen (U2), die gegenüber der Krankenkasse geltend gemacht werden, wurde im Buchungsbeleg eingeführt, sofern die entsprechende Feature Flag aktiviert ist.
Bei erfassten Abwesenheiten vom Typ Beschäftigungsverbot oder Mutterschaftsgeld werden die Erstattungsbeträge gegenüber der Krankenkasse nun separat je Fehlzeit im Buchungsbeleg ausgewiesen. Zusätzlich wird eine entsprechende Gegenbuchung für AAG Beschäftigungsverbot bzw. AAG Mutterschutz in gleicher Höhe erstellt.
Dadurch behalten Anwender einen klaren Überblick über offene Forderungen gegenüber den Krankenkassen.
Wichtig: Werden Abwesenheiten rückwirkend geändert oder gelöscht, werden die zugehörigen Buchungen im Buchungsbeleg automatisch entsprechend zurück gebucht bzw. korrigiert.
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Personalnummer > mehr als 6-stellig
Die Anforderungen an die Personalnummer wurden erweitert. Anwender können Personalnummern nun mit mindestens 9 Stellen erfassen und verwenden.
Die Anpassung gilt systemweit für alle relevanten Funktionen und Ausgaben. Personalnummern werden weiterhin korrekt angezeigt, verarbeitet und in Dokumenten ausgegeben – einschließlich PDFs, Lohnzetteln sowie Meldungen (z. B. A1- und Lohnsteuerbescheinigung).
Auch bestehende Schnittstellen und Prozesse wie Importe und Exporte, das Kopieren von Mitarbeitern sowie die Verarbeitung externer Pakete bleiben voll funktionsfähig.