2026-03-30
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Internationale Kunden > Abweichende Anschrift für SV-Meldungen
- Bei internationalen Kunden muss eine verpflichtende Anschrift des Vollmachtinhabers (nach §28f SGB IV) erfasst werden, damit SV-Meldungen korrekt und gesetzeskonform adressiert werden.
- Wird für einen Kunden die "Internationale Abrechnung" hinterlegt, wird unter Stammdaten > Betriebsdaten > Geschäftsanschrift zusätzlich der Bereich „Anschrift Vollmachtinhaber nach §28f SGB IV“ mit Adressfeldern als Pflichtfelder angezeigt werden.
- Die hinterlegte Anschrift wird ausschließlich für SV-Meldungen genutzt, während in Auswertungen und auf dem Lohnzettel weiterhin die normale Geschäftsanschrift angezeigt wird.
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Internationale Kunden > Ausschluss ELStAM-Verfahren für alle Mitarbeiter
- Mit dem aktuellen Release wird bei internationalen Unternehmen für alle Mitarbeitenden der Ausschluss für das ELStAM-Verfahren automatisch gesetzt, damit steuerliche Vorgaben für internationale Mandanten korrekt eingehalten werden.
- Die Editierbarkeit des Feldes "Ausschluss ELStAM-Verfahren" ist für internationale Kunden deaktiviert.
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Versorgungswerk > Anpassung Meldeverhalten bei Korrekturmeldung
- Bei einer rückwirkenden Anpassung an der Mitgliedschaft im Versorgungswerk wird eine entsprechende Beitragserhebung an das Versorgungswerk gesendet, damit die Höhe der zu zahlenden Beiträge korrekt ermittelt wird.
- Es wird eine Neumeldung („G“) erzeugt und die Beiträge im betroffenen Monat werden entsprechend korrigiert und verrechnet.
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Lohnsteueranmeldung > Keine negativen Beträge in der pauschalen Lohnsteuer
- Ab dem Anmeldungszeitraum Januar 2026 sind laut gesetzlichen Vorgaben keine negativen Beträge in den Kennzahlen 41 und 44 mehr zulässig:
- Kennzahl 41: Summe der pauschalen Lohnsteuer (ohne § 37b EStG). Betrifft pauschal versteuerte Arbeitslöhne (z. B. Jobtickets, bestimmte Sachbezüge oder pauschal versteuerte Minijob-Bezüge).
- Kennzahl 44: Summe der pauschalen Lohnsteuer nach § 37b EStG. Betrifft pauschal versteuerte Sachzuwendungen und Geschenke an Arbeitnehmer oder Geschäftsfreunde, die mit 30 % Pauschalsteuer versteuert werden.
- Negative pauschale Steuerbeträge können z. B. durch rückwirkende Korrekturen pauschal versteuerter Bezüge oder Überzahlungen aus Vormonaten entstehen. Solche negativen Werte dürfen jedoch nicht mehr in der aktuellen Lohnsteuer-Anmeldung ausgewiesen oder übermittelt werden.
- Stattdessen werden negative Beträge automatisch aus der aktuellen Anmeldung herausgerechnet. Falls erforderlich, wird eine Korrektur-Lohnsteuer-Anmeldung für den ursprünglichen Anmeldungszeitraum erzeugt, in dem die fachlich korrekte Anpassung erfolgt.
- Ab dem Anmeldungszeitraum Januar 2026 sind laut gesetzlichen Vorgaben keine negativen Beträge in den Kennzahlen 41 und 44 mehr zulässig:
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Dokumente > Jahresarchiv als ZIP-Download
Dokumente eines Jahres können nun gesammelt als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Dadurch wird das Speichern und Weitergeben mehrerer Dokumente deutlich vereinfacht.
Über eine neue Download-Funktion kann ein Archivjahr ausgewählt werden, für das automatisch ein ZIP-Archiv im Hintergrund erstellt wird. Dieses enthält alle relevanten Dokumente des gewählten Jahres und steht anschließend im Dokumentenbereich zur Verfügung.
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Auswertungen > Zahlungsübersicht und SEPA bei rückwirkenden Änderungen
- Mit dem aktuellen Release wurde die Zahlungsübersicht und SEPA-Verarbeitung bei rückwirkenden Änderungen und Verrechnungen im Bereich Zukunftssicherung (bAV und VWL) angepasst.
- Nachzahlungen werden mit dem laufenden Betrag zusammengefasst und sowohl in der Zahlungsübersicht als auch in der SEPA-Datei ausgewiesen. Rückforderungen („Guthaben“) werden hingegen nicht berücksichtigt und führen zu keiner Reduzierung des Auszahlungsbetrags.
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Auswertungen > Bereitstellung der Zahlungsliste als Excel-Datei
- Die Zahlungsliste wird nun zusätzlich als Excel-Datei (XLSX) bereitgestellt. Dadurch kann die Auswertung der Zahlungsdaten flexibler weiterverarbeitet werden.
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Auswertungen > Jahreslohnjournal zusätzlich als Excel-Datei
- Mit dem aktuellen Update wird das Jahreslohnjournal neben dem PDF-Format auch als Excel-Datei (XLSX) bereitgestellt. Dadurch können die enthaltenen Daten einfacher weiterverarbeitet und individuell ausgewertet werden.
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Rebranding > Anpassungen Systemmails
Die Systemmails wurden im Zuge des Rebrandings überarbeitet, um ein einheitliches Erscheinungsbild und eine korrekte Darstellung in allen Bereichen sicherzustellen.
Dabei wurden Layout und Inhalte angepasst sowie die Darstellung für den Dark Mode optimiert. Zudem wurden Texte und Bezeichnungen vereinheitlicht.
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Workbench > Download der Unternehmensliste als CSV
Mit dem aktuellen Release haben Sie die Möglichkeit, die Unternehmensliste in der Workbench als CSV-Datei herunterzuladen. Dadurch können die angezeigten Daten flexibel für weitere Zwecke, wie Auswertungen oder externe Verarbeitung, genutzt werden.
- In diesem Zusammenhang wurde eine Download-Funktion ergänzt. Beim Export werden alle aktuell gefilterten Unternehmen vollständig berücksichtigt. Die Spalten werden immer in einer Standardreihenfolge exportiert und die CSV-Datei enthält eine Kopfzeile mit den passenden Spaltenbezeichnungen in der gewählten Sprache.
- Zusätzlich enthält die Datei eine Fußzeile mit Informationen zum Ersteller, dem Erstellungsdatum sowie den verwendeten Filtern. Wenn keine Filter gesetzt sind, wird dies entsprechend ausgewiesen.
2026-03-13
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Rebranding > Neues Design
- Im Rahmen des Rebrandings - Zwischenrelease am 06.03.26 - wurde das Layout der Login-Seite und der Menüleiste visuell überarbeitet und an die neuen Corporate-Design-Richtlinien angepasst, um es stärker an das Paychex Europe Design anzugleichen.
- Die Funktionen und Inhalte bleiben unverändert.
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Internationale Kunden
- Mit diesem Release können Unternehmen als internationale Kunden gekennzeichnet werden und zusätzliche Einstellungen für abrechnungsrelevante Besonderheiten hinterlegt werden.
- Es sind noch weitere Anpassungen geplant.
- In diesem Zusammenhang wurden die Unternehmenseinstellungen, der Personalstamm sowie der Bereich Steuer erweitert. Für internationale Kunden können steuerlich relevante Angaben und Überweisungsdaten erfasst werden. Das ELStAM-Verfahren wird deaktiviert, und anstelle der regulären Lohnsteuerberechnung wird eine hinterlegte Steuerschuld separat verarbeitet und per SEPA-Überweisung an das Finanzamt abgeführt.
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Mitarbeiterliste > Mitarbeiterübersicht mit neuer Tabellenansicht
- Die Mitarbeiterliste wurde technisch überarbeitet und nutzt nun dieselbe Tabellenansicht wie die Workbench. Dadurch steht Arbeitgebern und Lohnabrechnern (PRS) derselbe Bedienkomfort zur Verfügung.
Die neue Tabellenansicht enthält verschiebbare, sortierbare sowie größenveränderbare Spalten. Die individuelle Einstellungen werden nach dem Logout gespeichert.
Die Spalten wurden entsprechend der bisherigen Mitarbeiterliste übernommen bzw. erweitert.
Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit wurde die Berufsbezeichnung aus der Spalte Name entfernt und wird als eigene Spalte angezeigt.
Zusätzlich wurde die Spalte „Austrittsdatum“ implementiert, sodass Anwender auf einen Blick erkennen können, wann ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Die Spalte zeigt das im Mitarbeiterprofil hinterlegte Austrittsdatum an.
Die Such-, Filter- und Hinzufügen-Funktionen bleiben vollständig erhalten.
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Finanzbuchhaltung > Buchen von Überzahlungen
- Überzahlungen im aktuellen Abrechnungsmonat werden nun separat im Haben auf den Buchungsposten "Überzahlungs-Forderungskonto" gebucht, damit Lohn und Gehalt nicht gemindert werden und die Buchungsbelege nachvollziehbar und korrekt sind.
- Der Buchungsposten „Lohn und Gehalt“ (inkl. Korrekturen) bleibt dabei unverändert und entspricht weiterhin dem tatsächlichen Zahlbetrag laut Zahlungsliste. Wenn ein negativer Auszahlungsbetrag auf der Abrechnung ausgewiesen wird, wird dieser Betrag als Überzahlung gebucht.
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Buchungsbeleg > Korrektur von Kostenstellen und Kostenträger
- Bei Rückrechnungen werden Buchungen nun der aktuellen Kostenstelle bzw. dem aktuellen Kostenträger des Mitarbeiters zugeordnet, da die Kosten im aktuellen Monat entstehen. Dadurch wird verhindert, dass Korrekturbuchungen auf einer zuvor gültigen Kostenstelle bzw. Kostenträger erscheinen und die Summen im Buchungsbeleg nicht mehr übereinstimmen.